1978

Wandertag ade

Aus der Chronik zum 25-jährigen Bestehen der Fachhochschule

Aus der Chronik zum 25-jährigen Bestehen der Fachhochschule

[…] Auch sei daran erinnert, dass es für die Studierenden Pflicht war, an den „Wanderta­gen“, die als dienstliche Veranstaltungen ausgewiesen waren, ausgiebig die Gegend zu erkunden.
Die Begeisterung hielt sich bei längeren Wegs’trecken in Grenzen, schlug dann aber bei der Einkehr in eine ausgesuchte „Gastlichkeit“ schlagartig um.

Auf Betreiben des Studierenden F.J.W… mann, der sich in den Verwaltungsvorschriften sehr gut auskannte, musste 1978 der Wandertag geopfert werden. Dafür wurde monatlich ein studienfreier Tag eingeführt, damit zu Hause Behördengänge, Arztbesuche o.ä. erledigt werden konnten.
Trotzdem wurde von mehreren Gruppen nunmehr am Nachmittag der Weg freiwillig zur Steinbachtalsperre eingeschlagen, ein feuchtfröhlicher Kegelabend zwecks Entspan­nung veranstaltet, oder eine Fußgänger- oder Autorallye durchgeführt.

Selbst Studierende, die ansonsten schwer von Schreibtisch, Schönfelder und Skripten losgeeist werden konnten, haben derartige Exkursionen nie bereut.
Allerdings wurde eine Wanderung zur Steinbachtalsperre unter der Leitung des erfahrenen Kollegen Peter D. zu einem besonders einschneidenden Erlebnis.

Im November des Jahres 1999 startete man an der FH um 15.00 Uhr und genoss später nach .zügigen Schritten im Lokal an der Talsperre den wärmenden Glühwein ohne zu bemerken, dass die Dämmerung schon bald einbrach. Es kam, wie es kommen mus$te! Auf dem Rückweg verlief sich die gesamte Gruppe im Wald am Giersberg und irrte hilflos durch das Dickicht und die Felder.
Zum Glück konnte die Beleuchtung vom Münstereifelkaufhaus als schwache Orientie­rungshilfe dienen.
Die FH erreichte man dann in später Nacht und schlief völlig geschafft ein. Trotzdem möchte keine(r) der Teilnehn1erlnnen diesen Tag missen, denn er hat die Truppe zu­sammengeschweißt.

Frau Breitschädel und Studierende der R201/99


Besonders informativ waren auch die Stadtführungen durch Bad Münstereifel unter der höchst kompetenten und humorvollen Leitung von Frau Breitschädel. […]

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